In Teams wurde recherchiert, gebaut, gekocht, experimentiert und präsentiert. Die Themenpalette zeigte eindrucksvoll, wie breit die Interessen der Prüflinge gefächert waren. So beschäftigten sich Gruppen unter anderem mit der griechischen Küche, mit heimischen Vögeln im Winter und bauten dazu passende Vogelhäuser. Andere entschieden sich für handwerkliche Aufgaben wie das Schreinerprojekt, bei dem ein Stuhl aus Holz entstand oder für technische Inhalte wie Elektrotechnik. Auch naturwissenschaftliche und historische Themen fanden ihren Platz, etwa „Die Eiszeit – Klima, Waffen, Menschen und Tiere“ oder „Flugzeuge – Geschichte und Funktion“.
Ebenso vielfältig waren die Projekte der Parallelklasse: Von Kerzen- und Parfumherstellung, über den Bau eines Phone Chargers, bis hin zu sicherheitsrelevanten Themen wie dem Feuerlöscher oder historischen Fragestellungen zur Guillotine reichte das Spektrum. Je nach Thema wurde in der Küche, in der Werkstatt, im Chemieraum oder im Kunstraum gearbeitet.
Am Ende der intensiven Vorbereitungswoche stand für alle Prüflinge die Präsentation ihrer Ergebnisse vor einer Prüfungskommission an. Neben einer strukturierten Darstellung war es auch erforderlich, Fragen zu beantworten und das eigene Fachwissen unter Beweis zu stellen. Entsprechend groß war die Erleichterung nach der erfolgreichen Präsentation.
Die betreuenden Lehrkräfte zeigten sich zufrieden mit dem Engagement der Schülerinnen und Schüler. Die Projektprüfungen machten deutlich, dass Lernen weit über das Klassenzimmer hinausgeht – praxisnah, kreativ und teamorientiert. Für die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler war damit ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Schulabschluss erreicht.





